📸 „I fail – and that’s okay.“
Über verwackelte Fotos, kreativen Frust & den Mut, trotzdem weiterzumachen
Du kennst das sicher:
Das Setting war schön, du hattest eine gute Idee, hast dir Mühe gegeben – eigentlich war alles bereit für tolle Bilder. Und dann? Die Fotos sind unscharf. Das Licht ist seltsam. Die Stimmung kommt nicht rüber, wie du sie im Kopf hattest. Und du fragst dich: „War das jetzt alles umsonst?“
Ganz ehrlich? Ich kenne das. Nur zu gut.
Und weißt du was? Es ist okay. Nicht jedes Shooting läuft perfekt. Manchmal fühlt es sich an, als hätte man alles richtig gemacht – und trotzdem passt das Ergebnis einfach nicht. Vielleicht war das Licht zu grell, deine Hände zu zittrig, oder einfach dein Kopf woanders.
Aber das bedeutet nicht, dass es Zeit ist aufzugeben.
💬 Meine wichtigste Erkenntnis:
Diese kleinen Fails bedeuten nicht, dass ich gescheitert bin – sie zeigen, dass ich es versucht habe.
Dass ich etwas ausprobiert, experimentiert, gewagt habe.
Und genau dafür sollten wir uns nicht schämen, sondern feiern.
💛 Nicht perfekt? Nicht schlimm.
Aber die Realität hinter den Kulissen?
Sie ist wackelig.
Manchmal frustrierend.
Oft chaotisch.
Und trotzdem (oder gerade deswegen) ist sie echt.
Ich hatte schon Shootings, bei denen ich das Gefühl hatte, „es wird heute einfach nichts“. Und dann – manchmal erst Tage später beim Sichten oder Bearbeiten – habe ich doch ein paar Bilder gefunden, die mich überraschten. Nicht perfekt. Aber ehrlich. Und mit Seele.


Was ich aus meinen „blurry moments“ gelernt habe:
- 🫧 Perfekt ist nicht das Ziel.
„Gut genug“ kann großartig sein – vor allem für die eigene mentale Gesundheit. - 🤝 Fehler machen dich menschlich.
Sie machen dich greifbar. Und sympathisch. Wer will schon nur glatte Fassaden? - 🛠️ Dranbleiben bringt mehr als Aufgeben.
Ein verwackeltes Foto ist kein Rückschritt – sondern ein mutiger Schritt vorwärts.
Mini-Tipps gegen verwackelte Fotos
Natürlich hilft ein bisschen Technik, um Frust zu vermeiden:
- Nimm dir Zeit.
Tief durchatmen, Position checken, Fokus setzen. Nicht hetzen. - Stativ verwenden.
Besonders bei Low Light oder wenn du allein fotografierst – total Gold wert. - Selbstauslöser nutzen.
Spart Wackler durch das Drücken des Auslösers. - Nur fotografieren, wenn der Vibe stimmt.
Kreativität lässt sich nicht erzwingen. Wenn’s nicht passt – Pause machen. - Unperfekte Bilder nicht sofort löschen.
Manchmal wird ein vermeintlicher „Fail“ später zu deinem Lieblingsbild.
(Fun Fact: Einige meiner beliebtesten Bilder sind spontane Schnappschüsse gewesen!) - Bearbeitung nicht unterschätzen.
Überbelichtung lässt sich oft noch retten. Bei Bewegungsunschärfe ist es schwerer – aber manchmal entsteht auch genau dadurch ein besonderer Effekt.

Hall of Shame!

Viele, viele verwackelte Bilder werden bei jeder Session aussortiert. Ich mache mehrere Bilder pro Pose um sicher zu gehen.

Out of Focus gibt es auch immer einige Bilder. Am besten etwas Zeit nehmen und dann klappt das auch :)

Manche Licht-Situationen sind schwer (oder man steht sich selber im Weg ich ich in diesem Fall) Aber bei der Session konnte ich einige Tolle Bilder rausholen!

Das war so eine „Schnappschuss-Session“ bei uns im Wohnzimmer. So zwischen Tür und Angel schnell gemacht. Ich war Positiv überrascht und habe mich sehr gefreut als die bei Euch gut angekommen ist!

Was ist hier mit dem Outfit los? xD Das war so ein „Verzweiflungs-Outfit“. Das saß hinten und vorne nicht. Mit den richtigen Ausschnitt & Winkeln sind dann doch ein paar coole Bilder rausgekommen.


Einfach dran bleiben und weitere Bilder machen. Das wäre sonst super ärgerlich gewesen hätte ich nur das verpackelte gehabt!


Outdoor Foto-Shootings sind nicht mein Steckenpferd. Bei diesem Bild habe ich sehr viel nacharbeiten müssen! Das Resultat mag ich aber dafür umso mehr.
Fun Fact:
Der berühmte Fotografie-Effekt „Lens Flare“ – heute oft gewollt eingesetzt – war früher ein verhasster Fehler, den man unbedingt vermeiden wollte. Heute? Wird er extra eingebaut, sogar in CGI, um „echter“ zu wirken.
✨ Zum Schluss:
Fehler zu machen bedeutet nicht, dass du gescheitert bist.
Es heißt nur, dass du den Mut hattest, es zu versuchen.
Und das ist so viel mehr wert, als nichts zu tun aus Angst, es könnte nicht klappen.
💬 Deine Gedanken sind willkommen!
Ich freue mich riesig, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt – sei es zu deinen eigenen Erfahrungen, Gedanken zum Thema oder einfach nur ein kurzes „Hi!“. 💌
Der Austausch mit euch bedeutet mir wirklich viel. 🫶
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Danke, dass du hier bist – und bis ganz bald! 🌙 – Rina
Fotografie
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