Stress im Doll Hobby

Motivation & Tipps

Ist das eigentlich möglich? Schließlich will man ja gerade bei seinen Hobbies abschalten und seine Freizeit genießen. Dennoch gibt es viele Aspekte im Hobby, die mich oft stressen können. Und ich glaube, ich bin damit nicht allein; vielen von uns geht es ähnlich.

Mein Ziel mit diesem Beitrag ist es, dir zu helfen, Ängste, Zweifel und Stress abzubauen. Das Hobby an sich und die großartigen Menschen darin sind so bereichernd; es wäre schade, sich davon die Freude nehmen zu lassen, sei es auf kurze oder lange Sicht.

Limitierte Puppen

Wer kennt das nicht? Ein neues Release wird angekündigt, und es ist Liebe auf den ersten Blick! Schnell wird einem jedoch klar, dass diese Puppe nur in begrenzter Stückzahl erhältlich sein wird. Es ist fast schon ein Witz, wie erleichtert man sein kann, wenn man ein Release nicht „braucht“. Wenn man die gewünschte Puppe nicht ergattern kann, ist die Alternative oft nicht erschwinglich, da sie von Scalpern zu überhöhten Preisen weiterverkauft werden.

Dies kann natürlich sehr stressig sein. Es ist großartig, dass ständig neue Puppen entwickelt und produziert werden, aber es kann auch frustrierend sein, wenn man nicht jede Puppe bekommen kann oder kaufen kann.

Es ist leichter gesagt als getan, sich davon nicht zu sehr stressen zu lassen, aber es gibt bereits so viele Dinge im Leben, die das tun. Freue dich, wenn du eine Puppe ergattern kannst, aber definiere dein Glück nicht daran. Es ist völlig normal, dass sich Wünsche im Laufe der Zeit ändern können.

Tipp: Auf lange Sicht kommt es aber auch immer mal wieder vor, dass die gewünschte Traum-Puppe dann doch nochmal zu einem passenderen Preis angeboten wird. Vor allem von anderen Puppen Liebhabern. Es lohnt sich also die Augen offen zu halten.

So konnte ich mir letzten Endes doch noch die eine oder andere Grail Puppe anschaffen. Du wirst überrascht sein wie viele Möglichkeiten sich dir manchmal bieten.

Du solltest deine Finanzen im Blick behalten und realistisch bleiben. Denn auch andere Hobbies, Freizeit, Urlaub und Leben sollen nicht darunter leider.

Und falls man eine Puppe mal nicht bekommt, kann man diese oft bei Freunden bewundern.

Hier gibt es einen Blog Beitrag in dem Ich dir noch ein paar Tipps zu dem Thema an die Hand gebe.

Gibt es eine "dunkle Seite" im Puppen Hobby? Lass Sie uns zusammen suchen.

Puppen Sammlung

Ein Kommentar, den ich oft höre, lautet: „Du hast aber viele Puppen“ oder „Ich will auch so eine Sammlung haben“. Viele vergessen jedoch oft, dass ich schon mehrere Jahre im Hobby bin. Im Laufe der Zeit sammeln sich natürlich einige Puppen und Projekte an.

Nimm dir Zeit und habe Spaß daran, deine eigene Sammlung aufzubauen. Mehr ist nicht immer besser. Du kannst genauso viel Freude an einer kleinen Sammlung haben, solange du Spaß mit deinen Puppen hast. Das ist das Wichtigste. Du solltest dich niemals daran messen, wie viele Puppen du hast oder wie selten sie sind.

Tipp: Gehs langsam an. Gerade wenn du neu im Hobby bist! Wähle deine Puppen bewusst danach wie Sie zu deinen Charakteren oder Ideen passen. Mit der Zeit kannst du dir auch eine ganz tolle Sammlung anlegen.

Kleidung

Für unsere Puppen haben wir nie genug Kleidung! Die Auswahl an Outfits für meine Puppen ist größer als die in meinem eigenen Kleiderschrank. Aber es gibt immer noch etwas, das man unbedingt haben muss. Wie bei deiner Puppensammlung solltest du darauf achten, dass der Wert deiner Puppen, Bilder oder deine eigene Person nicht daran gemessen wird, wie voll die Kleiderschränke sind oder wie teuer die Outfits sind. Nichts davon definiert dich oder deine Arbeit. Auch hier wächst dein Fundus mit der Zeit.

Tipp: Denk daran das du schon vorhandene Outfits auch untereinander kombinieren kannst. So entstehen neue Looks im Handumdrehen. Du kannst auch Teile „zweckentfremden“ – einstiftartiger Rock kann beispielsweise auch als Top verwendet werden.

Oder ein Schleier / Umfang kann an deiner Puppe mithilfe von Wäscheklammern an der Rückseite so drapiert werden,dass diese wie ein Kleid / Rock aussehen.

Gerade bei Fotos kann man echt viel Tricksen. Da man die Puppe ohnehin nicht so sieht wie man Sie drapiert und fotografiert. Wäscheklammern und anderes können somit super kaschiert werden.

Auch das eigene Schneidern von Outfits ist möglich, benötigt aber auch Zeit, Geduld und viel Übung. Auch Stoffe kosten einiges an Geld.

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Sei authentisch!

Trends

Trends im Bereich Social Media sind sehr schnelllebig. Es fällt einem schwer, mitzuhalten. Aber das Gute ist: Du musst es nicht! Es kann Spaß machen, an Aktionen oder Trends teilzunehmen, aber denke immer daran: Es ist kein Muss!

Manchmal hat man einfach keine Zeit im Leben. Und das ist völlig in Ordnung. Es geht nicht darum, relevant zu bleiben, sondern darum, Spaß zu haben. Ich persönlich finde authentische Accounts viel besser. Ein Ziel, dem ich selbst nachstrebe.

Tipp: Du musst nicht jeden Trend mitmachen. Sei du selbst und mach das was dir gefällt. Es ist so viel einfacher authentisch zu sein und das zu machen was einem gefällt. So kommen ganz natürlich andere Gleichgesinnte zu dir und erfreuen sich an deinen Puppen & Content.

Das Hobby kann manchnmal schon stressig genug sein – Dann sei wenigstens du selbst!

Social Media

Social media kann einen furchtbar stressen. Posten, Kommentieren, Teilen, Planen und mehr. Schnell ist man in einem Hamsterrad gefangen.

Wichtig ist das du dir realistische Ziele setzt und alles in gewissen Maße genießt. Sonst kann dir schnell die Freude vergehen.

Da das Thema so umfangreich ist findest du weitere Informationen in meinem Social Media Beitrag rund um Instagram & Co.

Fotografie

Die Fotografie ist ein Bereich im Hobby, an dem sich wohl die meisten Puppensammler erfreuen. Wie so oft möchten wir hier jedoch gerne direkt durchstarten oder „genauso gut sein wie andere“. Dies kann schnell zu negativen Gefühlen und einer bedrückenden Stimmung führen.

Ich kenne das nur allzu gut von mir selbst; man vergleicht sich schnell mit anderen. Aber auch hier gilt: Behalte immer im Hinterkopf, dass die Menschen, mit denen du dich vergleichst, oft viel länger im Hobby sind und somit mehr Erfahrung haben.

Oftmals sind die „erfahrenen Fotografen“ auch gar nicht so anders als du. Denn nur weil man etwas länger macht, heißt das nicht gleich, dass derjenige keine Schwierigkeiten hat oder mit bestimmten Dingen zu kämpfen hat. Jeder geht seinen eigenen Weg, und das ist auch wichtig. Schließlich möchtest du doch auch „deinen Stil finden“ und individuelle Bilder machen, wie sie dir gefallen! Es ist wichtig, dass du auf dein Herz hörst und authentisch bleibst.

Tipp: Übung macht den Meister.

Einfach viel üben und experimentieren. Es ist ganz normal, dass mal etwas nicht auf Anhieb klappt. Lass dich von Fehlern nicht entmutigen. Nimm sie zur Kenntnis und versuche es beim nächsten Mal besser zu machen.

Ich selbst kann sagen, dass ich auch nicht perfekt bin und noch viel besser werden möchte. Bei mir gehen auch viele Sachen schief oder kommen einfach nicht so raus wie gedacht.

Möchtest du Tipps zum Fotografieren haben? Schau doch gerne in diesem Blogbeitrag vorbei.

Social Media kann positive aber auch negative Auswirkungen auf uns haben.

Vergleich im Allgemeinen

Wir haben nun schon einige Punkte abgehandelt, in denen wir auf das Thema eingegangen sind. Und ich kann nur aus Erfahrung sprechen – Vergleichen ist komplett sinnlos. In den meisten Fällen zweifelt man nur an sich selbst.

Ob das nun die Näh-, Face-up-, Fotografie oder andere Fähigkeiten betrifft, vergleiche dich nicht mit anderen. Bleib dir selbst treu und gehe deinen Weg, auch wenn es manchmal etwas dauert. Viele Bereiche im Hobby brauchen einfach Zeit und Übung.

Da kann man nichts schönreden oder den „Super-Hack“ bekommen. Wie so oft muss man sich mit den verschiedenen Bereichen auseinandersetzen. Verstehe mich nicht falsch, Tutorials und Videos können einem viel helfen, gerade beim Lernprozess oder bei verschiedenen Schritten. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass man letztendlich auch aktiv etwas tun und ausprobieren muss. Manchmal habe ich das Gefühl, dass man andere schon eher als Konkurrenz ansieht. „Wer hat mehr Puppen“ oder „ist besser“. Aber am Ende des Tages wollen wir uns doch alle im Doll-Hobby erfreuen

Tipp: Gehe deinen Weg und feiere kleine Fortschritte und Erfolge. Sehe die Erfolgsgeschichten von anderen als Antrieb und lass dich davon mitreißen. Du kannst das alles auch!

Du bist niemanden zu irgendetwas verpflichtet.

Unter Zugzwang& Perfektionismus

Ich fühle mich oft selbst dazu verpflichtet immer wieder etwas „Neues“ zu zeigen. Ob es nun Dolls, Bilder, Outfits, Face-ups oder sonst was ist. Ich Persönlich kämpfe damit immer sehr.

Aber es ist auch vollkommen in Ordnung etwas zu machen des Spaßes willens und nicht irgendwas zu präsentieren oder etwas zu zeigen was „nicht perfekt ist“.

Man gibt sich selber kaum Ruhe und ist oft immer auf der Suche was man als nächstes machen kann. Das Ganze drum herum beginnt sich anzufühlen wie ein zweiter Job. Obwohl ich nur mit meinen Bildern kein Geld verdiene.

Und hier sollte dann ein Punkt sein an dem man stoppen sollte und genau überlegen muss was man denn eig. mit seinem Content erreichen will.

Tipp: Du bist niemanden zu irgendetwas verpflichtet. Du hast eine Favorisierte Puppe die du am meisten zeigen willst? Dann mach das! Keine falsche Scham das du „nervst“ oder ähliches.

Ein Fotoshooting ist nicht so geworden wie gedacht? Macht doch nichts – Da ist sicherlich das eine oder andere Bild dabei was man dennoch gebrauchen kann. Es fällt mir oft immer noch schwer meinem Perfektionisten abzuwinken. Aber ich kann sagen das es so befreiend sein kann „einfach mal zu machen“. Gerade beim Thema Fotografieren.

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Manchmal kann es echt schwer sein im Hobby "entspannt" zu bleiben. Lass uns die Schattenseiten betrachten.

Ich hoffe der Beitrag zu Stress im Doll Hobby konnte dir einige wichtige Punkte ins Gedächtnis bringen.

Schreib mir doch gerne ein Kommentar oder kontaktiere mich gerne auf meinen Social Media Plattformen.

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